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Megalithareal von Saint-Martin-de-Corléans

Megalithareal von Saint-Martin-de-Corléans
Contact: 

Area megalitica di Aosta
Corso Saint-Martin de Corléans
11100 AOSTA (AO)
Italia

Phone: (+39) 0165552420
E-Mail: beniculturali@regione.vda.it

Der Standort

Die geschichteten Ablagerungen der archäologischen Stätte Saint-Martin-de-Corléans am westlichen Stadtrand von Aosta erstrecken sich über einen Hektar und zeugen von der ununterbrochenen historischen Entwicklung der Stätte ab dem Ende des Neolithikums über Kupfer-, Bronze- und Eisenzeit von ca. 4200 v. Chr. bis zum 21. Jahrhundert n. Chr. Zeugen der Römer und der Spätantike bis zum Mittelalter blieben uns bis zur Neuzeit erhalten.

Das Zeremonial-Stätte

Die älteste Phase menschlicher Aktivitäten auf dem Gelände wird durch gepflügte Furchen dokumentiert, die als rituelle Handlung interpretiert werden. Dies geht großen Silos voraus, die Mühlsteine und Getreide aus dem Jahr 4200 v. Chr. enthielten. Zwischen dem späten 4. und frühen 2. Jahrtausend v. Chr. ist der Ort durch 24 ausgerichtete Pfähle gekennzeichnet, die als Totems angesehen werden, gefolgt von über 40 anthropomorphen Stelen in verschiedenen Ausrichtungen. Es wird angenommen, dass es sich dabei um feierliche Denkmäler handelt, die wichtigen Persönlichkeiten wie Helden, Kriegern oder Gottheiten gewidmet sind. Stilistisch werden zwei Gruppen von Stelen unterschieden: "archaisch" mit einem anthropomorphen Erscheinungsbild und "weiterentwickelt" mit detaillierten Darstellungen von Körperteilen, Kleidungsstücken, Ornamenten und Waffen.

Die Nekropole

In der ersten Hälfte des 3. Jahrtausends v. Chr. beginnt die Bestattungsphase: Denkmäler aus riesigen Steinen (Megalithen) werden errichtet, wie der imposante Dolmen auf einer dreieckigen Steinplattform. Verschiedene Arten von Architekturen sind erhalten: Kistengräber, Allées Couvertes, Dolmen und kreisförmige Gräber. Auch während der Bronzezeit blieb die Funktion dieses Gebiets unverändert - die Stelen wurden wiederverwendet, um dort Gräber zu errichten, was auf eine kontinuierliche Nutzung bis in die Römerzeit hinweist.

Das Ausstellungslayout

Der Museumskomplex besteht aus zwei Gebäuden, die durch die derzeitige Straße getrennt sind. Die archäologische Ausgrabung wird als „offener Raum“ 6 Meter unter der Erde präsentiert. Der Museumsweg beginnt mit einer Rampe der Zeit, die die Etappen der Geschichte von heute bis in die prähistorische Zeit nachzeichnet. Auf der Ausgrabungs-Ebene werden die monumentalen Strukturen durch eine Beleuchtung moduliert, die sich nach dem Tageslauf allmählich ändert. Das Museum ist in sechs Abschnitte unterteilt, die den Ausgrabungsschichten Farben zuordnen und die archäologischen Phasen der Stätte rekonstruieren. Tafeln mit detaillierten Informationen und multimediale Displays führen die Besucher durch das Museum.

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